Einmaliges Ensemble in idyllischer Lage

Kloster und Schloss Bebenhausen

Ausstellung vom 15. September 2017 bis zum 28. Januar 2018

Freiheit – Wahrheit

– Evangelium.

Das Landesarchiv Baden-Württemberg präsentiert eine breit angelegte Ausstellung zur Reformation in Württemberg. Diese wird zeitgleich in Stuttgart sowie in den Klöstern Maulbronn, Bebenhausen und Alpirsbach zu sehen sein. In Bebenhausen ist die Ausstellung vom 15. September 2017 bis zum 28. Januar 2018 zu Gast.

Der Kreuzgarten von Kloster Bebenhausen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Christoph Hermann

Schauplätze der Reformation.

Vier Ausstellungsorte – vier Perspektiven

An jedem der Ausstellungsorte werden unterschiedliche Inhalte und Schwerpunkte vorgestellt. Damit soll ein ganzheitlicher Blick aus verschiedenen Perspektiven auf die Anfangsjahre der Reformation in Württemberg eröffnet werden. Das Kloster Bebenhausen gewährt einen intensiven Einblick in das geistliche Leben und die Veränderungen der Glaubenswelt durch die Reformation.

Ausschnitt einer Liste mit alten und neuen Christen; Foto: Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Zwei Lager in einem Kloster.

Spaltung im Kloster

Bis 1534 konnte Abt Johann von Fridingen seinen Konvent zusammenhalten – und damit treu zum katholischen Glauben stehen. Nach seinem Tod 1534 zerfiel der Konvent jedoch in zwei Lager: die „alten“ und die „neuen“ Christen. Von dieser Spaltung zeugen noch heute erhaltene Listen aus dem Kloster. Endgültig als Kloster aufgelöst wurde Bebenhausen 1556 durch die Klosterordnung von Herzog Christoph von Württemberg. Damit wurde Bebenhausen ebenfalls zur protestantischen Klosterschule.

Schätze aus dem einstigen Klosterbesitz

Von Bebenhausen ist ein großer Bestand an Schriftstücken sowie Reliquien und liturgischem Gerät vorhanden. So werden zum Beispiel Gebetbücher aus dem einstigen Klosterbesitz und eine Bebenhäuser Reliquie, ein Sebastianspfeil, der vom evangelischen Abt Johannes Stecher nach Hirrlingen verkauft wurde, erstmals wieder im Kloster Bebenhausen gezeigt. Vom 27. Oktober bis 10. Dezember wird zudem ein Nachbau des berühmten Mömpelgarder Altars in Bebenhausen zu sehen sein. Er gilt als bilderreichster Altar der deutschen Kunst und als herausragendes Beispiel reformatorischer Bildkultur.

Nach der Reformation verkauft: der Sebastianspfeil.

Einzigartige Objekte und interaktive Angebote

Originale Schrift- und Bildzeugnisse, künstlerische Artefakte und dreidimensionale Objekte können durch die Kooperation mit zahlreichen Partnern, aber auch aus dem eigenen spektakulären Bestand des Landesarchivs an allen Orten der Ausstellung gezeigt werden. Durch die Unterstützung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart wird die Ausstellung an jedem Standort zudem multimedial gestaltet, mit virtuellen Präsentationen, Hörstationen und interaktiven Programmen. So wird Geschichte erlebbar.

Service

FREIHEIT – WAHRHEIT – EVANGELIUM. REFORMATION IN WÜRTTEMBERG

Ausstellung im Kloster Bebenhausen

Termin

Verlängert bis zum 28. Januar 2018

ÖFFNUNGSZEITEN

Die Ausstellung ist während den Öffnungszeiten des Klosters frei zugänglich.

15. September bis 31. Oktober 2017
Mo 09.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 18.00 Uhr
Letzter Einlass 11.45 Uhr bzw. 17.45 Uhr
Di – So 09.00 – 18.00 Uhr
Letzter Einlass 17.45 Uhr

1. November 2017 bis 19. Januar 2018
Di – So 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
Letzter Einlass 11.45 Uhr bzw. 16.45 Uhr

PREIS

Eintritt Kloster inkl. Ausstellung
Erwachsene 5,00 €
Ermäßigte 2,50 €

Kombiticket füe alle Ausstellungsorte (Stuttgart und die drei Klöster)
Erwachsene 15,00 €
Ermäßigte 7,50 €

Kontakt

Kloster und Schloss Bebenhausen
Im Schloss
72074 Tübingen-Bebenhausen